Unser bestes Bike-Fit

Das Bike Fit

Wir sind bisher immer in ähnlicher Form vorgegangen wie halt viele andere auch, und wie in allen Bereichen gibt es sicher viele Ansätze wo jeder Bike Fitter mit etwas anderen gut klar kommt.

Natürlich sind wir von unserer Methode überzeugt, es erscheint uns bei den Möglichkeiten die wir heute haben unvorstellbar das es jemanden gibt den wir nicht so auf dem Rad positionieren können das er noch mehr Power in die Pedale bekommt.

Ein erster Schritt dafür war die Abkehr davon das Bike Fit auf dem eigenen Rad durchzuführen, dies hat den Grund das eine zu starke Einschränkung in mögliche Positionen gegeben ist, zudem ist der Arbeitsablauf durch ständige Unterbrechungen gekennzeichnet (Sportler muss absteigen, es wird neu eingestellt, ggf. sofort wieder ein-/umgestellt usw.), es stellt sich die Frage ob dies nicht sogar den Bewegungsablauf des Sportlers verändert wenn dieser nicht richtig warm wird.
Zudem fehlte uns die Möglichkeit "mal eben" wieder auf eine vorherige Position zurückzugehen wenn der Sportler noch einmal vergleichen möchte, man kann bei der Arbeit mit dem eigenen Rad ja nicht drei Einstellungen wieder millimetergenau rückgängig machen, selbst wenn man diese alle erfassen würde (was weitere Unterbrechungen bewirkt) wäre nahezu jeder Zeitrahmen gesprengt.
Schlussendlich war es auch noch unser Ziel alle erforderlichen Daten zu messen ohne den Sportler aufwendig verkabeln zu müssen, und am Ende nicht in einer Position zu enden wo der Bike Fitter sagt das ist sie (denn wer wird schon dem Fachmann widersprechen wenn er sich nicht völlig unwohl fühlt?!) weil irgendwelche Winkel oder Kräfte stimmen, sondern neben der besten Position mehrere Optionen zu haben und bei jeder objektiv den Unterschied zu den anderen dokumentieren zu können. Dazu gehört natürlich auch mehrere Kurbellängen mit abzutesten, ein weiteres Kriterium welches gegen die Nutzung des eigenen Rades spricht.

Die richtige Position auf dem Rad ist eine wesentliche Voraussetzung um maximale Leistung zu erzielen, der beste Weg um dies in der Praxis umzusetzen, hängt immer mit der bequemsten Position für das Individuum zusammen.
Komfort = Leistung und Komfort = weniger Verletzungen.


Unser Ziel ist es die subjektiven Einflüsse unserer Experten so weit wie möglich auszuschließen, und zwar in dem Sinne das selbst diese am Ende keine Änderungen vornehmen deren Resultat nicht nachweisbar oder anerkannt ist.

Seien wir mal ehrlich, in der Trainingsplanung sagen wir immer es ist nicht schwer zumindest Sportler die noch nicht am Ende ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit sind schneller zu machen, je weiter diese sinkt, desto einfacher ist es. Langt zunächst noch ein Sportstudent kann am Ende schon der erfahrene Läufer dem weniger guten weiter nach vorne bringen.

Achtung, dies heißt nicht das dies etwas gutes ist, oft findet eine Verbesserung einfach nur dadurch statt das man etwas anders macht, ich kannte früher einen Trainer der hat einfach immer extrem hart und viel trainieren lassen, auch nicht richtig, aber auch damit erzielt man kurzzeitigen Erfolg.

Unsere Qualifikation spricht mit einem 1,0er Vordiplom in Bewegungslehre für sich, hier bist du in guten Händen.

Bei einem Bike Fit kann man bei vielen Personen mit wenigen grundlegenden Dingen die Position verbessern. Warum? Nun, zum einen weiß es der Sportler ja nicht besser, der Fitter sagt es so und man nimmt es so hin bis man die Möglichkeit etwas Besseres zu probieren.

Die Erfahrung ist subjektiv, und daher ist es unmöglich für den Probanden objektiv zu sein.

Wir haben keine Möglichkeit vorab zu wissen was für den einzelnen "besser" sein könnte, subjektiv, in Bezug auf seine Radposition, weil Propriozeption Erfahrung ist, nicht lernen. Wenn man jahrelang in einer "schlechten" Position fährt und es nicht anders kennt weil man nie einen Unterschied erfahren hat, dann ändert man auch nichts.

Unser Ansatz: Positionsänderungen während einer Wiederholung von aufgabenbezogenen Bewegungen und durch exakte Messungen und Feedback gemeinsam optimieren, mit dem Ziel der Beseitigung aller Abläufe/Ergebnisse die nicht optimal sind.